Schwindel

Krankheit: Schwindel Informationen und Behandlungsmöglichkeiten

Der Schwindel verursacht nicht nur ein unsicheres Gefühl, sondern kann auch in einigen Fällen sehr gefährlich werden. Welche Ursachen der Schwindel haben kann und wie Sie diesen am Besten behandeln können, darauf wollen wir im Folgenden eingehen.

Wie entsteht der Schwindel

Schwindelgefühle kennen die meisten Menschen, es ist eines der am weitesten verbreiteten gesundheitlichen Probleme, meist entstehen in dem Zusammenhang auch Kopfschmerzen. Dabei kann der Schwindel auf die verschiedensten Ursachen zurückgeführt werden. Einer der häufigsten Gründe für den Schwindel ist ein zu niedriger Blutdruck. Auch Störungen im Gleichgewichtsorgan, welches im Innenohr sitzt, können ursächlich für den Schwindel sein. So zum Beispiel, wenn die Ohren entzündet sind. Im Alter nehmen die Schwindelbeschwerden oft auch zu.

Diabetes

Bei Menschen die zur Unterzuckerung neigen oder an Diabetes erkrankt sind, kann der Schwindel ebenfalls auftreten. Eine weitere Möglichkeit ist auch, dass es durch überhöhten Alkoholgenuss zum Schwindel kommt. Bei zu hohem Blutdruck oder einer Herzkrankheit kann dies ebenfalls auftreten. Zu dem kann es aber auch ein Anzeichen für schwerwiegender Krankheiten, wie einem Schlaganfall oder ein Tumor sein. Deshalb ist bei unerklärbarem oder lang anhaltenden Schwindel ein Arztbesuch ratsam.

Behandlungsmöglichkeiten gegen den Schwindel

Es gibt unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, auf die zurückgegriffen werden kann. Dabei gilt generell, dass der Schwindel immer entsprechend der Ursache behandelt werden muss, allerdings gibt es auch einige Methoden, die generell gegen den Schwindel helfen. Zuerst einmal sollten Sie sich setzen oder hinlegen, wenn Ihnen schwindelig wird, dadurch können Stürze, die zu Verletzungen führen können verhindert und das Schwindelgefühl kann wieder verschwinden. Haben Sie keine Möglichkeit sich zu setzen oder hinzulegen, dann suchen Sie sich einen Gegenstand, an dem Sie sich gut festhalten können, dadurch wird Ihnen wieder Stabilität zurück gegeben und auch dies verhindert Stürze.

Augen fixieren

Bei einem akuten Schwindelanfall kann es außerdem hilfreich sein, wenn Sie sich einen Punkt suchen, den Sie mit den Augen fixieren. Dies gibt dem Auge einen stabilen Bezugsrahmen, wodurch Sie den Anfall besser ertragen können. Während des Schwindels, sollten Sie den Kopf nicht bewegen, wenn dies trotzdem nötig wird, dann sollten Sie alle Bewegungen mit dem Kopf nur sehr langsam ausführen. Außerdem sollten Sie ruhig und konzentriert atmen, denn zu viel oder zu wenig Sauerstoff im Gehirn, kann ebenfalls ursächlich für einen Anfall von Schwindel sein. Außerdem helfen gezielte Übungen, die die Balance verbessern, ebenfalls.

Homöopathie

Es gibt aber auch einige Mittel, die den Schwindel bekämpfen. Diese finden Sie zum Beispiel im Bereich der Homöopathie. Lassen Sie sich am besten dazu beraten, welche Mittel Ihnen helfen können. Bei einer Schwäche des Herzens, Durchblutungsstörungen im Gehirn und Schlafmangel, können zum Beispiel die Mittel Crataegus von D2 bis D6 helfen. Bei Schwindel, der durch Bluthochdruck, Unruhe, Kopfschmerzen und Arteriosklerose verursacht wird, können die homöopathische Mittel von Viscum album D2 bis D12 hilfreich sein.

Schüssler-Salze

Auch verschiedene Schüssler-Salze können wirksam den Schwindel bekämpfen. Dabei können die Nummern 5 und 7 sehr gut helfen. Wenn Sie sich für die Nummer 5 entscheiden, dann müssen Sie während des Schwindels alle fünfzehn Minuten eine Tablette im Mund zergehen lassen. Die Nummer 7 sollte mit heißem Wasser eingenommen werden, dazu lösen Sie einfach drei bis zehn Tabletten auf und trinken das Wasser dann.

Schwedenkräutern

Eine weitere Behandlungsmethode liegt in der Anwendung von Schwedenkräutern. Diese können Sie zum Beispiel in Form von Tropfen einnehmen. Dazu nehmen Sie am Besten zwei- bis dreimal täglich einen Teelöffel voll mit den Schwedenkräutern verdünnt in einem Glas Wasser.

Knoblauch Saft gehört ebenfalls zu den Hausmitteln, mit denen Schwindelanfälle bekämpft werden können. Dazu pressen Sie einfach den Knoblauch, nehmen diesen in Tablettenform ein oder essen diesen einfach pur. Knoblauch ist vor allem hilfreich bei Durchblutungsstörungen im Gehirn, weil die einzelnen Blutgefässe von der Arteriosklerose befreit werden.

Ginko fördert die Durchblutung im Gehirn

Ein weiteres Hilfsmittel aus der Natur ist Ginko, auch durch Ginko wird die Durchblutung im Gehirn gefördert und so der Schwindel wirksam bekämpft. Sie können Ginko als Konzentrat einnehmen oder als Tee trinken.

Wenn Sie Ohrkerzen verwenden, dann können Sie dadurch die Funktion des Ohrs und des Innenohrs, in welchem auch das Gleichgewichtsorgan sitzt verbessert. Dabei sollten Sie die Kerzen nicht bei einem akuten Anfall verwenden, sondern um zukünftigen Schwindel zu lindern oder zu vermeiden.

Niedriger Blutdruck

Wenn Ihr Schwindel durch einen zu niedrigen Blutdruck verursacht wird, dann hilft Rosmarin. Dazu trinken Sie einfach Rosmarin Tee oder machen sich ein Unterarmband, welches kühl sein sollte und mit ätherischen Rosmarin-Tropfen betreufelt wird. Massagen mit einem Öl mit Bestandteilen von Rosmarin können ebenfalls gegen Schwindel helfen.

Wenn Sie unter Schwindel leiden, weil Ihr Blutdruck zu niedrig ist, dann sollten Sie generell nur langsam aufstehen, wenn Sie länger gesessen oder gelegen haben. Steht man nämlich zu schnell auf, dann sackt das Blut in die Beine und das Gehirn wird kurzzeitig unterversorgt, so dass Ihnen schwarz vor Augen und schwindelig wird. Außerdem gibt es auch einige Punkte am Körper, die Sie drücken können, um den Schwindel kurzzeitig zu lindern. Dazu drücken Sie zum Beispiel links und rechts vom Kehlkopf auf die Hauptschlagader. Außerdem können Sie mit dem Daumen auf den Fingernagel des kleinen Fingers drücken, um den Schwindel zu mindern.

Unterzuckerung

Leiden Sie an einer Unterzuckerung, dann sollten Sie schnell etwas Süßes essen oder trinken. Dabei können nicht nur Diabetiker an einer Unterzuckerung leiden, sondern auch andere Menschen.

Lagerrungsschwindel

Leiden Sie unter einem Lagerrungsschwindel, dann kann dieser mit einem effektiven Schwindeltraining bekämpft werden. Dieses wird meisten von Physiotherapie Einrichtungen angeboten. So kann sich schon nach einer Zeit von etwa drei Wochen eine Besserung einstellen.

Altersschwindel

Bei einem Altersschwindel ist es zu empfehlen, eine Gehhilfe zu verwenden. Das verleiht beim Gehen mehr Stabilität und bei einem Schwindelanfall kann man sich gut daran festhalten. Wenn man zu dem Hüftpolster trägt, dann können Verletzungen an der Hüfte bei einem Sturz verhindert werden.

Beachten Sie aber, wenn Sie regelmäßig und dauerhaft an Schwindel leiden, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen. Gerade wenn dieser zusammen mit Sehstörungen stehen, Sie kurz zuvor einen Unfall hatten, Sie an einer Herzschwäche oder Bluthochdruck leiden oder Sie eine psychische Erkrankung haben. In manchen Fällen kann der Schwindel auch eine ernsthafte Erkrankung, wie einen Schlaganfall ankündigen.